1. Mannschaft sichert sich einen Punkt gegen den Tabellenzweiten

Zweites Heimspiel der Rückrunde, zweites Remis für das Fanionteam. Gegen den FC Frauenfeld gab es für den FCE ein 2:2 und damit einen wichtigen Punkt.

Am Samstag, 2. Mai, empfing der FC Eschlikon auf Herdern den Tabellenzweiten FC Frauenfeld. Nach der ersten Niederlage der Rückrunde am vergangenen Wochenende gegen Pfyn war das Fanionteam bestrebt, wieder Punkte einzufahren und sich so Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

1. Halbzeit

Und der FCE legte los wie die Feuerwehr. Nur gerade fünf Minuten waren gespielt, als der Ball nach einem weiten Einwurf von Marco Millhäusler über Umwege zu Bode Obwegeser gelangte. Dieser nahm den Ball gut mit und versenkte ihn mit seinem schwächeren linken Fuss unhaltbar in der oberen Ecke. Von dieser frühen Führung beflügelt behielten die Eschlikoner weiter die Oberhand. Defensiv stand man sehr gut und zwang die Gäste aus Frauenfeld immer wieder zu langen Bällen, offensiv wurde es durch schnelle Umschaltaktionen immer wieder gefährlich.

Eine solche führte nach rund einer halben Stunde zu einem Freistoss aus aussichtsreicher Position. Innenverteidiger Marco Millhäusler schnappte sich den Ball und verwandelte haargenau in der unteren rechten Ecke. Und eigentlich hätte die FCE-Führung zur Pause auch noch höher sein können, doch erst scheiterte Julian Sigrist nach schönem Steilpass von Pascal Schneider an der Latte, ehe kurz darauf Pascal Schneider selbst das Glück im Abschluss fehlte.

2. Halbzeit

Mit der 2:0-Führung im Rücken war das «Eis» nach dem Seitenwechsel gewillt, so lange wie möglich die Null zu halten und offensiv für die Entscheidung zu sorgen. Doch so gut wie die erste Hälfte begonnen hatte, so schlecht begann die Zweite. Etwas über eine Minute nach Wiederanpfiff kombinierten sich die Frauenfelder auf der rechten Seite gut durch. Von dort kam der Ball zur Mitte, wo der Stürmer der Gäste nur noch einschieben musste und so verkürzte.

Die Eschlikoner liessen sich von diesem Rückstand aber nicht unterkriegen und verteidigten weiterhin leidenschaftlich. Offensiv konnte man sich in dieser Phase allerdings nicht mehr allzu viele Chancen herausspielen. Stattdessen waren es vor allem die Frauenfelder, die gefährlich wurden, aber immer wieder am stark reagierenden Nicolas Peter im Tor des FCE scheiterten. Rund zehn Minuten vor Schluss konnte allerdings auch er nichts mehr ausrichten, als eine Flanke der Gäste immer länger wurde und sich genau ins Lattenkreuz senkte. In der Schlussphase war der Wille auf den Sieg dann zwar auf beiden Seiten da, wirklich gefährlich wurde es allerdings nicht mehr.

De feinsti Chnobli: Nicolas Peter

Erstes Spiel der Rückrunde für Nicolas Peter und gleich die Auszeichnung zum «feinste Chnobli». War immer zur Stelle, wenn es ihn brauchte, und hielt die Führung der Eschlikoner vor allem in der zweiten Hälfte mit mehreren starken Paraden, gerade im Eins-gegen-Eins, lange fest. Dazu spielte er auch mit dem Fuss einige schöne Bälle hinten raus. Bei beiden Gegentoren war er ohne Abwehrchance.

So geht es weiter

Zugegeben, nach einer Zwei-Tore-Führung wäre für das Fanionteam wohl auch ein Sieg drin gelegen, ein 2:2 gegen den Tabellenzweiten FC Frauenfeld ist aber kein schlechtes Ergebnis. In der Tabelle liegt der FCE nun einen Punkt vor Schlusslicht Arbon und einen Zähler hinter dem Achtplatzierten Flawil. Um sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, sollen nun wieder drei Punkte her, am besten schon am nächsten Samstag, 9. Mai, wenn auswärts das Derby gegen den FC Wängi ansteht (17 Uhr).

Meisterschaft 4. Liga: FC Eschlikon – FC Frauenfeld 2a 2:2 (2:0)

Tore: 1:0 Bode Obwegeser, 2:0 Marco Millhäusler, 2:1 FC Frauenfeld, 2:2 FC Frauenfeld

Aufstellung: Nicolas Peter, Marco Millhäusler, Alessandro Weibel (C), Daniel Fuchs, Raphael Bamert, Noel Schmid, Bode Obwegeser, Kimo Ramsperger, Alessandro Veluscek, Julian Sigrist, Pascal Schneider

Ersatzspieler: Ermir Dalipi, Florian Egli, Yuri Klein, Jaris Mettler, Timon Wagner

Abwesend: Moritz Bosshart, Nicola Dietz, Axel Fürrutter, Simon Künzler, Pascal Millhäusler, Noël Stadler, Rouven Thalmann, Yannick Trüb

Trainer: Andreas Alder, Rehan Osmani, Fausto Falgetano