Trotz kämpferischer Leistung: Eschlikon unterliegt Pfyn 

Nach einem Sieg und einem Unentschieden folgt im dritten Spiel der Rückrunde die erste Niederlage für das Fanionteam. Auswärts in Pfyn verlor man mit 4:0.

In der Vorbereitung konnte die erste Mannschaft des FC Eschlikon mit 6:2 gegen die zweite Mannschaft aus Pfyn gewinnen. Am Samstag, 25.04., stand der FC Eschlikon nun der ersten Mannschaft des FC Pfyn gegenüber.

Noch in der Hinrunde musste sich das Fanionteam dabei den abgeklärten Pfynern mit 0:8 geschlagen geben – doch mit vier Punkten aus den letzten zwei Spielen wollten die Eschliker ihre gute Form erneut unter Beweis stellen.

1. Halbzeit: Pfyn zeigt seine Klasse

Beide Teams starteten konzentriert in das Spiel: Viele Zweikämpfe und lange Bälle prägten die Partie, wobei Pfyn schnell als das ballsicherere Team hervorging. Für die Gäste aus Eschlikon war dabei viel Laufarbeit und Konzentration im Spiel gegen den Ball gefordert. Während man hinten selten etwas zuliess, konnten die Eschliker in der Anfangsphase vereinzelt nach vorne spielen – wirklich gefährlich wurde es jedoch auf beiden Seiten nicht.

Gegen Ende der ersten Halbzeit legten die Pfyner jedoch nochmals einen Zacken zu: Nach etwa 30 Minuten und einem missglückten Einwurf der Eschliker schalteten die Pfyner mit einem langen Ball schnell um. Aus etwa 25 Metern erwischte ein Pfyner Offensivmann den Eschliker Schlussmann mit einem wunderbaren Chip auf dem falschen Fuss. Nach der 1:0-Führung des Heimteams lag das Momentum ganz auf ihrer Seite: Fünf Minuten später zog ein Pfyner aus der zweiten Reihe ab. Weil der Ball noch stark abgefälscht wurde, blieb der Eschliker Schlussmann Pascal Millhäusler ohne Chance. Mit dem 2:0 ging es dann in die Pause.

2. Halbzeit: Pfyn gnadenlos

Mit dem 2:0-Rückstand zeigten die Eschliker zu Beginn der zweiten Halbzeit eine positive Reaktion: Das Fanionteam kam besser ins Spiel, liess hinten wenig zu und kam vermehrt zu Ballbesitzphasen. Vereinzelt zeigten Alessandro Veluscek, Julian Sigrist und Ermir Dalipi vorne gute Ansätze – jedoch ohne wirklich zwingend zu werden. Die gefährlichste Aktion hatte später ein Mittelfeldmann: Mit einem Distanzversuch aus rund 30 Metern scheiterte Kimo Ramsperger nur knapp am Pfyner Goalie.

Das zwischenzeitliche Aufbäumen blieb jedoch unbelohnt: Nach mehreren mirakulösen Paraden von Pascal Millhäusler musste der Eschliker Schlussmann nach rund 60 Minuten ein weiteres Mal hinter sich greifen. Ein langer Ball der Pfyner düpierte die Abwehrkette der Gäste, woraufhin der Pfyner Stürmer mit zwei Kontakten den Ball sauber in die Maschen setzte. Die Eschliker liessen den Kopf nicht hängen und versuchten weiter mutig nach vorne zu spielen – doch schliesslich war es erneut das Heimteam, das nach schnellem Umschalten zum 4:0 kam.

Weiter geht’s zuhause gegen Frauenfeld

Trotz guter Moral und einer kämpferischen Leistung des FC Eschlikon musste man sich in Pfyn klar geschlagen geben: Das Heimteam war die bessere Mannschaft auf dem Platz und gewann verdient.

Dennoch will das Fanionteam nicht den Kopf hängen lassen – im Gegenteil: Nächsten Samstag, 02.05., hat das Fanionteam zuhause gegen den FC Frauenfeld die nächste Chance auf drei wichtige Punkte.

Feine Chnobli: Pascal Millhäusler

Trotz vier Gegentreffern absolvierte der Eschliker Schlussmann Pascal Millhäusler eine starke Partie – mehrfach rettete “Pamil” bravourös. Seine beste Aktion: Nach einem Gegenstoss der Pfyner legte der Flügelspieler den Ball im Sechzehner an allen Eschlikern vorbei. Aus rund fünf Metern vor dem Tor musste der Pfyner Stürmer nur noch einschieben, doch quasi aus dem Nichts antizipierte “Pamil” die Hereingabe und kratzte die Kugel noch vor der Linie.

Diese und etliche weitere Aktionen unterstreichen einmal mehr Pascal Millhäuslers Qualität und Wichtigkeit für die Mannschaft – auch wenn er als Torwart nicht immer im Rampenlicht steht.

Meisterschaft: FC Pfyn – FC Eschlikon 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 FC Pfyn, 2:0 FC Pfyn, 3:0 FC Pfyn, 4:0 FC Pfyn

Aufstellung: Pascal Millhäusler, Noel Schmid, Yuri Klein, Marco Millhäusler, Florian Egli, Julian Sigrist, Alessandro Weibel, Bode Obwegeser, Alessandro Veluscek, Ermir Dalipi, Kimo Ramsperger

Ersatzspieler: Nicolas Peter, Raphael Bamert, Noël Stadler

Abwesend: Moritz Bosshart, Yannick Trüb, Jaris Mettler, Nicola Dietz, Daniel Fuchs, Axel Fürrutter, Rouven Thalmann, Simon Künzler

Trainer: Andreas Alder, Rehan Osmani, Fausto Falgetano